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Ich habe heute Mittag die Marokkaner beim Gebet beobachtet.
Es ist spannend und mir gingen verschiedene Dinge durch den Sinn.

Es wäre doch cool, wenn kein Wesen mehr einen *Anführer* braucht, der ihm sagt, was es zu tun hat – egal, aus welcher Religion.

Wenn es keiner Regeln und keiner festgezurrten Rituale bedarf.

Wenn jedes Wesen SEINE Wahrheit einfach aus dem Herzen lebt … so wie es für den Moment passt und sich stimmig anfühlt.

Ich möchte mich nicht hinknien oder verbeugen müssen, weil es grad 13 Uhr ist oder weil es mir jemand sagt.

Ich mache es, wenn ich es fühle.
Und dann verbeuge ich mich nicht vor *irgend etwas – von mir getrenntes* sondern vor mir selbst und damit gleichzeitig vor ALLEM.